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Hallo Zusammen 🙂

Mittlerweile hat E.T. jetzt schon seit drei Jahren Arthrose im linken Vorderbein. Wir waren damals in der Pferdeklinik in Bargteheide, da uns diese bei Lahmheit ans Herz gelegt wurde. Die Tierärzte haben sich dort wirklich viel Zeit genommen, haben verschiedene Behandlungsmethoden vorgeschlagen und letztendlich hat die Behandlung mit Hyaluronsäure Spritzen direkt ins Gelenk super angeschlagen! Dazu muss ich allerdings sagen, dass er keine „altersbedingte“ Arthrose hat… Seine Art von Arthrose entstand durch ein Trauma, also durch beispielsweise einen Tritt oder beim Springen. Diese Verletzung hat sich dann entzündet und an der Stelle wurde überschüssige Knochenhaut gebildet. Uns wurde gesagt, dass es sich im Alter verschlimmern kann, aber nicht muss. Nach der Behandlung durften wir drei Monate nur Schritt führen und anschließend langsam wieder mit einer langen Seite Trab anfangen und uns dann von Mal zu Mal steigern. Was Springen angeht wurde gesagt, dass wir das etwas nach eigenem Ermessen entscheiden müssen. Im Sommer gibt es keine Probleme und wir nehmen regelmäßig am Springunterricht teil. Im Winter, wenn es nass und kalt ist, entscheiden wir je nach dem wie er läuft, ob wir ihn etwas gymnastizieren.

Mit der Zeit haben wir viele verschiedene Futterzusatzmittel ausprobiert, haben gute und schlechte Erfahrungen gemacht. Doch was viel wichtiger ist, dass man gerade in der kalten Jahreszeit ein arthrotisches Pferd laaange warm macht. Ich führe meinen 15 Minuten, arbeite ihn dann noch 10 Minuten im Schritt und fange dann an den langen Seiten erst mal geradeaus an zu Traben.

Was nun das Zusatzfutter angeht, kursieren im Internet viele verschiedene Vorschläge, jedoch hilft bei jedem Pferd etwas anderes besser und schlechter. Teufelskralle ist wohl das gängigste Mittel, allerdings ist dies gleichzeitig ein leichtes Schmerzmittel und damit nicht für Turniereiter geeignet. Teufelskralle gibt es in flüssiger Form oder als Pellets. Mit etwas leckerem Mash frisst meiner beides, obwohl er sehr krüsch ist… Wir füttern Teufelskralle allerdings nur über Winter, im Sommer kommt er ohne Zusatzmittel aus.

Anfang diesen Winters haben wir etwas tiefer in die Tasche gegriffen und haben ein Mittel ausprobiert, welches Hyaluronsäure und neuseeländische Grünlippmuschel enthält. Diese Inhaltsstoffe fördern die Regenration von Knorpelgewebe und sollen die Produktion der Gelenkflüssigkeit anregen. Mit diesem waren wir wirklich super zufrieden! Außerdem gibt es noch MSM und viele schwören auf Ingwer, welcher jedoch auch schädlich für die Magenschleimhaut sein kann.

Mal abgesehen von dem Futter kann man auch von außen etwas für das Gelenk tun. Gamaschen oder Bandagen von Back on Track enthalten ein speziellen Material, welches Wärme reflektiert und damit die Durchblutung im Gelenk fördert. Wir haben seit der Diagnose die Arbeitsgamaschen und auch wenn man nicht zu 100% sagen kann, ob diese wirklich für ein verbessertes Ergebnis sorgen, haben wir das Gefühl, dass sie helfen.

Da er seit Montag wieder vorne links etwas tickert, haben wir uns dazu entschieden eine Stallgamasche von Back on Track zu kaufen. Bei diesem Wetter versuchen wir ihn so viel wie möglich raus zu stellen und ihn im Schritt zu bewegen aber die Zeit in der Box ist trotzdem immer noch lang. Wichtig bei dieser Gamasche ist, dass man das Pferd langsam an die Wärme gewöhnt und erst mit 2-3 Stunden Tragezeit beginnt und dies dann langsam steigert, bis sie dann die Nacht dran bleiben kann.

Ich glaube, dass das Wichtigste ist, dass jeder ein bisschen ausprobiert und dann individuell die für sein Pferd passende Kombination findet. Eine Arthrose Diagnose ist aber lange kein Schlussstrich unter die Karriere. Man muss sich den Umständen anpassen und auch dann ist eine dynamische Weiterentwicklung möglich.

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Bei mir hat sich in den letzten Wochen ziemlich viel verändert. Alles kam irgendwie total plötzlich und unerwartet. Ich bin jetzt seit Mitte September Studentin und von jetzt auf gleich Zuhause ausgezogen.

Als ich letztes Jahr mein Abitur bestanden hatte und aus der Schule kam, hatte ich nicht den Ansatz einer Ahnung was ich mit einem Leben anstellen möchte. Studieren? Ausland? Oder doch eine Ausbildung machen und schon eigenes Geld verdienen? Ich hatte mich dann dazu entschieden, mir ein Jahr lang Zeit für diese Entscheidung zu nehmen. In diesem Jahr habe ich viel gearbeitet und bin gereist, habe aber auch Praktika in verschiedenen Bereichen gemacht, um herauszufinden was ich machen möchte. Nach relativ kurzer Zeit war mir dann klar, dass ich gerne etwas mit Kindern machen möchte, nur was? Als ich dann ein zweiwöchiges Praktikum in einer Grundschule hinter mir hatte, fiel mir die Entscheidung nicht mehr so schwer: Ich möchte Lehramt studieren. Ich verlängerte das Praktikum auf sechs Wochen und es machte mir von Tag zu Tag mehr Spaß mich mit den Kindern zu beschäftigen und sie zu unterrichten. Nach kurzer Recherche kam jedoch erst mal Ernüchterung: An den Universitäten in der Umgebung an denen man Grundschullehramt studieren konnte, lagen die NC Werte über meinem Durchschnitt… Plan B musste her.

Also begann ich nach Berufsfeldern zu suchen, in denen man sich, zumindest einen Großteil der Zeit, mit Kindern oder Jugendlichen beschäftigt. Und so stieß ich auf die Logopädieschule in Kiel. Als ich die Zusage für eine Ausbildungsplatz erhielt freute ich mich riesig und da ich von den Universitäten, an denen ich mich beworben hatte, nichts mehr hörte, ging ich davon aus, dass dies meine Zukunft sei. Bis vor kurzem war mein Plan dann folgender: Ich wollte eine Ausbildung an der Schule für Logopädie im Kieler Schloss machen, zuhause wohnen bleiben und theoretisch wäre dann alles fast genauso geblieben, wie es vorher war.

Anfang September erhielt ich dann eine Mail von der Europa Universität Flensburg. Sie enthielt eine Liste mit noch zu vergebenden Studienplätze und der Bitte, sich bei Interesse am darauf folgenden Tag per Mail zu melden. Eigentlich hatte ich die Hoffnung auf einen Studienplatz bereits aufgegeben und schickte am nächsten Tag ohne viel Hoffnung eine Email nach Flensburg. Nach zwei Stunden hatte ich dann die Antwort: Immatrikulationsbescheinigung. Es hatte wirklich noch gekappt! Doch damit kamen Fragen auf, die ich innerhalb von zwei Wochen beantworten musste: Wo soll ich wohnen? Was passiert mit dem Pferd? Wie viel Zeit habe ich noch zum Reiten? Meine Eltern und ich besichtigten in den darauf folgenden Tagen diverse Wohnungen und hatten tatsächlich riesiges Glück, dass wir eine Zusage für eine wirklich schöne Wohnung in Uni Nähe erhielten. Ab jetzt ging irgendwie alles unglaublich schnell: Noch vor zwei Wochen dachte ich, dass ich noch mindestens 1-2 Jahr zuhause wohne und nun ziehe ich innerhalb einer Woche aus. Das alles ging so schnell, dass ich glaube ich erst wirklich mitgeschnitten habe, was gerade passiert, als ich die erste Nacht in Flensburg schlief.

Heute studiere ich seit etwa 6 Wochen Mathematik und Geographie an der Europa Uni in Flensburg und bin wirklich froh, dass sich alles so entwickelt hat. Die beiden Fächer machen wir unheimlich viel Spaß, ich habe eine tolle Wohnung mit einer sehr netten Mitbewohnerin und kann trotzdem noch am Wochenende und in den Semesterferien nach Hause und bei meiner Familie und meinem Pferd sein. Zu unserem Glück habe ich eine Reitbeteiligung gefunden, die sich einwandfrei um meinen Schatz kümmert, wenn ich nicht da bin. Meine Mama hält mich immer auf dem Laufenden und kümmert sich selbst noch 1/2 Mal die Woche um ihn. Eine kurze Zeit hatten wir überlegt, ob ich ihn vielleicht mit nach Flensburg nehmen sollte. aber da ich nicht abschätzen konnte wie zeitaufwändig das Studium ist, hielten wir es für sinnvoller ihn erst mal in seiner gewohnten Umgebung zu lassen.  Und wenn ich dann am Wochenende zuhause bin, kann ich die Zeit am Stall in vollen Zügen genießen.

 

 

 

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Ich muss leider zugeben, dass ich neben dem Reitsport nie wirklich motiviert war mich körperlich zu betätigen. Schulsport? Ja, aber auch nie gerne. Es gab unzählige Versuche mit joggen oder schwimmen, jedoch nie wirklich konstant und Spaß hat es mir schon gar nicht gemacht.

Vor etwa einem Jahr kam ich dann an den Punkt an dem ich selbst nicht mehr wirklich zufrieden mit mir war. Es ging weniger um meine Figur als darum, dass ich mich körperlich nicht fit gefühlt habe. Nach ein bis zwei Wochen Bedenkzeit habe ich mich dann dafür entschieden mich in einem Fitnessstudio hier um die Ecke anzumelden und es bis heute nicht bereut. Zu Beginn war ich 4-5 mal die Woche da, habe langsam angefangen mir mit professioneller Hilfe einen Trainingsplan zu erstellen und meine Ernährung angepasst. Ich verzichte auf fast alle Fertigprodukte und esse weniger Kohlenhydrate, allerdings verbiete ich mir selbst nicht alles: An Geburtstagen etc. darf es auch mal Kuchen sein oder Popcorn im Kino. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es einfacher ist gesund zu leben, wenn man kleine Ausnahmen ohne schlechtes Gewissen zulässt.

Und ja ich muss zugeben: Es geht mir besser – viel besser! Ich habe mehr Energie, schlafe nachts fester und besser, meine Haut sieht toll aus und vor allem reiterlich hat es mich wirklich nach vorne gebracht. Durch das gleichmäßige und nicht so einseitige Training meines Körpers kann ich beispielsweise die natürliche Schiefe der Pferde besser ausgleichen, knicke nicht mehr in der Hüfte ein und bin konditionell fitter geworden.

Ich muss allerdings zugeben, dass die Konsequenz was das Training angeht in den letzten zwei Monaten etwas gelitten hat… Mal war ich im Urlaub, mal auf Lehrgang, mal war ich krank und sich danach immer wieder aufzurappeln und den Muskelkater in Kauf zu nehmen fällt mir schwer, lohnt sich jedoch jedes mal wieder. Momentan gehe ich 3-5 mal die Woche und trainiere entweder Beine und Po oder meinen Oberkörper damit der Muskelkater immer nur eine Körperhälfte betrifft.

Am meisten motivieren mich die Fortschritte; wenn man 5kg mehr draufpacken oder 5 Minuten länger laufen kann. Und ja ich muss auch zugeben: Es macht mir mittlerweile unheimlich Spaß! Ich bin fest entschlossen, dass diese Art zu leben nicht mehr nur eine Phase ist sondern fester Bestandteil meines Lebens wird. Durch das Training fühle ich mich besser, lebe gesünder und gewinne unheimlich viel an Lebensqualität.

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich in Zukunft auf diesem Weg begleitet 🙂

Instagram: ponyprincessworld

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Über 50 Abzeichen können im Pferdesport durch theoretische und praktische Prüfungen oder über Erfolge im Turniersport erworben werden. Durch den Besitz des Trainerscheins der Klasse C darf ich laut Deutscher Reiterlicher Vereinigung die ersten drei Reitabzeichen abnehmen, dies sind: RA10, RA9 und Ra8.

Am Freitag den 28.7.2017 war ich eingeladen diese Abzeichen auf dem Gestüt Rosental abzunehmen. Inwiefern sich diese Abzeichen unterscheiden werde ich euch später genauer erklären aber es handelt sich um sogenannte Motivationsabzeichen. Hier gibt es noch keine Noten, sondern nur „bestanden“ oder in ganz seltenen fällen auch „nicht bestanden“. Geprüft werden hauptsächlich erste Reitkenntnisse, der richtige Umgang mit dem Pferd und im theoretischen Bereich Material, Verhalten, erste Bahnregeln und das Reiten im Gelände – die Basics halt..

 

Da es meine erste Prüfung war, war auch ich an diesem Morgen etwas aufgeregt.

Der theoretische Teil wurde immer am Pony abgefragt und reichte von „Welche Putzbürsten sind in deinem Putzkoffer?“ bis hin zu „Welche Bahnregeln und Hufschlagfiguren kennst du?“.

 

Danach haben alle Kinder ihr Können im Sattel gezeigt und mich wirklich aus den Socken gehauen! Manche von ihnen erst vier Jahre alt ritten durch die Prüfung wie die Großen.

 

 

 

 

 

 

 

Zum Schluss gab es noch eine Teilprüfung Bodenarbeit, in der der richtige Umgang beim Führen des Ponys abgefragt wurde.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach drei Stunden nervenaufreibender Prüfung hatten es dann alle zwölf Kinder geschafft – die Urkunden wurden verteilt.

Während der Prüfung hatte ich mir von jedem Kind die Stärken notiert und bei der Ehrung gab es dann für diese ein besonderes Lob ,aber auch einen kleinen Rat für die Dinge, die vielleicht noch nicht so gut geklappt haben.

Insgesamt war ich von den Kindern aber auch von ihren Ponys total begeistert! Alle waren wirklich gut vorbereitet und konnten jede einzelne meiner Fragen richtig beantworten und die Anforderungen der verschiedenen Abzeichen ausgezeichnet erfüllen. Am 8.8.2017 werde ich ein weiteres Mal das RA10 in Bokhorst abnehmen und freue mich jetzt schon riesig!

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Heute ging es mit meiner Mutter und einer Freundin (Danke für die Fotos!) in einem kleinen Geländepark in Schönberg. Seit dem E.T. seine Diagnose hat, haben wir es nie gewagt wieder richtig ins Gelände zu gehen. Aber da er seit seinem Klinikaufenthalt keine Symptome mehr gezeigt hat und wir das Go vom Tierarzt hatten, haben wir uns heute mal getraut.

Früher sind wir regelmäßig zu Geländelehrgängen gefahren und E.T. hat die Abwechslung schon immer sehr genossen. Dies war tatsächlich auch immer der größte Grund für das Vielseitigkeitsreiten, denn ich war nie ein waschechter Buschreiter. Vermutlich habe ich mir immer zu viele Gedanken gemacht: Was kann passieren? Was wären wenn…? Zum Glück war sein Selbstbewusstsein stark genug für uns beide und so haben wir ein paar Geländeprüfungen bestritten. Heute machen wir es nur noch „Just for fun“, wie man so schön sagt.

Auch heute hat man wieder gemerkt wie sehr ihm das freie Galoppieren auf der Rennbahn und dem Platz gefällt. Mal den Kopf frei kriegen und während des Trainings etwas anderes sehen als das Viereck oder den Springplatz. Aber ab jetzt haben wir uns vorgenommen die schöne Anlage wieder öfter zu besuchen, solange das Wetter es noch zulässt…

Auf jeden Fall habe ich von heute ein paar Fotos und Videos zusammen geschnitten und werde euch in Zukunft über die „Fortschritte“, die wir hoffentlich machen auf dem laufenden halten.

 

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Walk of Fame

Neben dem Reitsport hat sich noch eine andere „Leidenschaft“ mit der Zeit in mein Leben geschlichen: The United States of America. Ja irgendwie ist das tatsächlich im Laufe der Zeit zu einem großen Teil meines Lebens geworden, denn ich liebe alles dort! Die Menschen, die Landschaft, die Städte… Was ich hasse? Dass die Zeit dort viel zu schnell vergeht…

Pier 39 – San Francisco

Das erste Mal war ich 2012 in den Staaten – in Florida. Zusammen mit einer befreundeten Familie haben wir uns in Cape Coral ein Haus gemietet und von da aus verschiedene Touren gemacht: Strände, Everglades, Disney World. Florida im Sommer ist ziemlich warm und die Luftfeuchtigkeit ist hoch, ist etwas gewöhnungsbedürftig und glaube ich nichts für jedermann. Aber was mich da schon umgehauen hat war die Mentalität der Amerikaner. Alles scheint so einfach und entspannt – keiner ist gestresst, alle sind immer hilfsbereit und freundlich.

Dann ging es kurz nach meinem 18. Geburtstag im Juli zusammen mit meinem Papa nach: KALIFORNIEN! Drei Wochen, 5000 km – Erinnerungen, die ich nie vergessen werde. Wir hatten so unendlich viel Spaß in dieser Zeit und haben beide unsere Leidenschaft für dieses Land entdeckt. Es ging nach LA, Vegas, Grand Canyon, Lake Powell und am Ende noch ein mal nach Florida auf die Keys. Bevor man fliegt denkt man immer : drei Wochen Urlaub sind eine echt lange Zeit und eh man sich versieht steht man wieder mit gepackten Koffern am Flughafen. Wieso muss das auch so weit weg sein?!

Hermosa Beach

 

Sequoia National Park

 

 

 

 

 

 

2016 stiegen wir dann wieder in den Flieger – dieses mal zusammen mit meiner Mama, meinem Bruder und JA zusammen mit meinem Freund. Es ging von Billund nach Frankfurt, von Frankfurt nach Zürich und von da aus dann 11 Stunden nach Los Angeles (Die Bilder sind von diesem Urlaub). Auch dieses mal hat es mich erneut überrascht wie sehr man sich fast 10.000 km von unserem Haus entfernt doch zuhause fühlen kann. Die Tour habe ich zusammen mit meiner Familie geplant und auch wenn es viele Stunden im Auto waren, gibt es nichts was ich im Nachhinein ändern würde. Meine Favoriten waren: San Francisco, Manhattan Beach, der Sequoia National Park und die Universal Studios.

Das Privileg reisen zu können hat bei weitem nicht jeder und ich schätze dieses sehr. Für die nächsten Jahre ist noch nichts konkretes geplant aber fest steht: Wir werden wiederkommen!

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Wie ich bereits erwähnte bin ich seit Mitte April 2017 laut FN lizensierte Trainerin der Klasse C/ Leistungssport. Der Wunsch diese Lizenz zu erwerben war schon lange da, die Umsetzung folgte allerdings sehr spontan.

Unterschieden wird in Leistungs- und Basissport. Der Unterschied besteht hier eigentlich fast nur in der Zielgruppe: Leistungssportler unterrichten oft mehr Turnierreiter und die Basissportler gehen mehr in Richtung Freizeit, was aber nicht heißt, dass das nicht auch anders sein kann. Die Prüfung war für uns alle im Prinzip die selbe, wobei die Richter etwas andere Schwerpunkte gesetzt haben.

Viele dieser Lehrgänge finden im Frühjahr oder Herbst, meist an Landesreitschulen, statt und sind von meinem jetzigen Wohnort aus sehr weit entfernt. Aufgrund dieser Umstände hatte ich die Suche nach einem passenden Zeitraum fast aufgegeben, bis ich auf die Landesreitschule Hoya in Niedersachsen stieß. Der Haken an der Sache? Es war Freitag Nachmittag und das Vorbereitungsseminar war am folgenden Montag.

Die Schule ist ca. 4 Autostunden von meinem Zuhause entfernt, deswegen musste alles gut bedacht werden. Fest stand: Es war die einzige Möglichkeit, die ich noch hatte. Also fix ans Telefon und nachgefragt, ob es noch einen freien Platz gibt und tatsächlich – es gab noch welche. Also habe ich mich am frühen Morgen des 16.01.2017 mit meiner Mama und meinem Papa auf den weiten und vor allem ziemlich verschneiten Weg nach Hoya gemacht.

Vor jedem Trainer Lehrgang gibt es ein Vorbereitungsseminar an dem die Anwärter zum einen ihr praktisches Können zeigen müssen und zum anderen ihr theoretisches Wissen. Aufgrund der Entfernung habe ich darauf verzichtet mein Pony mit zu diesem Termin zu nehmen und habe stattdessen dort ein Schulpferd zur Verfügung gestellt bekommen. Im praktischen Teil mussten wir ca. 15 Minuten Dressur vorreiten und danach noch ein paar Sprünge auf etwa A Niveau nehmen ( Ziemlich spannend auf einem Pferd, welches man seit fünf Minuten kennt). Anschließend gab es einen 30-minütigen schriftlichen Test, bevor entschieden wurde wer eine Chance bekommt und wer noch etwas Zeit zum trainieren braucht.

Der damalige Leiter der Schule Herr Jörg Dietrich war hier sehr ehrlich. Der Großteil der Teilnehmer hat zwar eine Zulassung bekommen, jedoch hat er einigen auch davon abgeraten. Nach etwa drei Stunden war dann alles vorbei und wir machten uns mit einer Zulassung wieder auf den Weg nach Hause.

Der eigentliche Lehrgang erfolgte vom 20.3.2017 bis zum 6.4.2017.

Als es dann endlich morgens los ging, das Auto und der Anhänger vollgepackt mit Klamotten, Sätteln und Trensen (was man als Reiter nicht alles brauch), war ich entgegen meiner Erwartungen ziemlich aufgeregt. Zum Glück hatte ich auf dem Vorbereitungsseminar ein wirklich nettes Mädchen aus Norderstedt kennengelernt mit der ich mir ein Zimmer teilte.

Wenn ich jetzt daran zurück denke, hatten wir eine echt tolle Zeit. Wir wurden gefördert aber auch gefordert, haben gelacht und ja manchmal auch geweint, wir haben neue Freunde gefunden und irgendwie sind wir zusammen durch diese Prüfung gekommen – manche mit extremer Prüfungsangst, andere waren nur vorm Springen tierisch nervös und ich…? Mein letztes Turnier lag mehr als zwei Jahre zurück und ich war vor der Prüfung lange nicht mehr so entspannt wie damals. Aber als es an diesem Morgen los ging, lagen zweieinhalb Wochen hartes Training hinter uns, welches fast ausschließlich darauf ausgerichtet war diese Prüfung zu bestehen.

Und als dann das Springen, die Dressur, die Unterrichtserteilung und die theoretischen Prüfungen vorbei waren, wir unsere Zeugnisse bekommen haben und es mit einem tollen Ergebnis wieder Richtung Heimat ging, war ich schon etwas stolz – stolz auf mein Pony. Er hatte sich während der ganzen Zeit von seiner besten Seite gezeigt und hat mich sogar dann motiviert als ich unmotiviert war. Kein Wunder, dass an diesem Tag die ein oder andere Träne nicht zurück zu halten war und der Abschied von meinen Kameradinnin sehr schwer fiel, auch wenn ich mich auf Zuhause freute.

Ob ich mich jetzt als vollwertige Trainerin bezeichnen würde? Jein. Ja, weil wir diese Prüfung mit gutem Ergebnis bestanden haben – weil wir im Laufe der Jahre in diversen Lehrgänge wirklich schon viele Erfahrungen sammeln konnten und vor allem, weil wir uns immer irgendwie durchgebissen haben und bis jetzt für jedes Problem eine Lösung finden konnten. Und nein, da ich der Meinung bin, dass es vor allem Jahrzehnte lsngr Erfahrung mit den verschiedensten Pferden und Reitern ist, die einen zu einem guten Trainer machen und die habe ich noch nicht.

Aber was macht eigentlich einen guten Trainer aus? Individualität? Mit Sicherheit! Reiterliches Können und Verständnis rund ums Pferd? Auf jeden Fall! Der Weg zum wirklich guten Reitlehrer ist lang.

Aber was ich bis jetzt gelernt habe ist, dass es wichtig ist die Wünsche des Schülers zu berücksichtigen und gleichzeitig immer für das Wohl des Tieres einzustehen – fordern ohne zu überfordern und anzuleiten ohne dem Reiter die Zügel aus der Hand zu nehmen. Für mich beutetet guter Reitunterricht die Verbesserung von Sitz und Einwirkung des Reiters und die daraus resultierende artgerechte Förderung des Pferdes durch den Reiter entlang der Ausbildungsskala, wobei ich besonders viel Wert auf die ersten beiden Punkte Takt und Losgelassenheit lege. Diese bilden immer die Grundlage meiner Reitstunden.

Falls Ihr Fragen zu dem Them habt oder selbst überlegt diesen Schein zu mache., könnt ihr mich gerne über Facebook kontaktieren.

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Unsere Halle & Parcours

Seit ziemlich genau einem Jahr steht mein Pony nun in einem Pensionsstall in Hohenfelde. E.T. gehört meiner Mutter und mir nun mittlerweile acht Jahre und wir haben leider durch verschiedene Umstände öfter den Stall wechseln müssen, obwohl wir das eigentlich nie für ihn wollten – mal waren es die Futterumstände, mal der schlechte Hallenboden. Fest steht, dass wir immer nur das Beste für ihn wollten, weshalb wir auch für ein Jahr versucht haben ihn aus seiner gewohnten Boxenhaltung herauszuholen und ihn mit vier anderen Pferden in einen Offenstall zu stellen. Was wir daraus gelernt haben? Alles hat Vor- und Nachteile und ich bin mir sicher, dass alles nur dann genau so sein kann wie man es möchte, wenn man es selber macht. Aber auch das hat wieder Vor- und Nachteile und kam für uns leider nie in Frage.

Auf jeden Fall sind wir mit seinem jetzigen Zuhause sehr zufrieden. Die Reitanlage umfasst insgesamt ca. 20 Boxen, davon sind elf Paddockboxen. Außerdem haben wir zwei Offenställe, eine Halle 20m x 40m, einen Außenplatz 20m x 40m und einen Grasspringplatz mit Parcours.

Ein Teil der Winterpaddocks und Offenstall 2

Des Weiteren verfügt die Anlage über 2,3 Hektar Weideland ca. 10 Gehminuten entfernt, 1,2 Hektar Winterpaddocks in unmittelbarer Nähe und eine  3,5 Hektar große gepachtete Koppel direkt am Stall.

Wenn einen im Sommer die Müdigkeit packt, kann man auch im Liegen weiterfressen…

Pächter der Anlage ist Chris N. und leitet diese mit seinem Lebensgefährten Sascha R.. Durch die eher geringe Anzahl an Boxen zählen wir insgesamt nur 14 Einsteller und sind zu einer tollen Stallgemeinschaft geworden.

Hohenfelde ist ein Ferienort Nahe der Ostsee, wobei der Naturstrand dort leider wirklich sehr steinig ist und man deshalb kaum die Möglichkeit hat dort außerhalb der Badesaison zu reiten. Dennoch kann man in angrenzenden Wäldern sehr gut und lange ausreiten, da es in näherer Umgebung nur kleinere Dörfer und Städte gibt.

Wichtig war für uns immer, dass E.T. sowohl im Sommer als auch im Winter so viel Weidegang wie möglich bekommt und er sich mit seinen Artgenossen frei bewegen kann – wieso der Offenstall nicht die ideale Lösung für ihn war, erzähle ich Euch wann anders.

Momentan habe ich auf jeden Fall das Gefühl, dass es ihm hier sehr gut geht – er ist ausgeglichen, motiviert und genießt jeden Tag sein abwechslungsreiches Training.

Der Shetty Offenstall

Immer eine gute Abwechslung – Freispingen

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Wart ihr schon auf Gibraltar?? Ich war nun vor 2 Tagen das erste Mal dort und ja – es hat sich wirklich gelohnt!

Der Blick auf Gibraltar!

Erst einmal ein paar Fakten und Daten:
Gibraltar ist eine Halbinsel, die die Bucht von Algeciras östlich begrenzt, und liegt an der Nordseite der Meerenge Straße von Gibraltar, an der Europa und Afrika sich am nächsten sind. Das Territorium umfasst eine Landfläche von 6,5 km2, wobei die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien nur 1,2 Kilometer lang ist. Die von Gibraltar beanspruchte Meeresfläche reicht bis zu drei Seemeilen vor die Küste.

Gibraltar ist heute ein britisches Überseegebiet, es hat eine bewegte Geschichte. Gibraltar wurde 711 durch die Mauren eingenommen. Der Felsen wurde nach dem arabischen Feldherrn Tarik benannt (Dschebel al-Tarik „Berg des Tarik“). Die maurische Herrschaft sollte bis zum Ende der Reconquista im Jahre 1492 andauern. 1704 wurde das Gebiet um den Felsen durch die Briten erobert und 1713 im Vertrag von Utrecht als britisches Gebiet festgelegt. In den nächsten Jahrhunderten war der Felsen immer wieder umkämpft und wurde, auch durch Tunnel, als Festung ausgebaut. So verlaufen über 50 km Tunnel im Inneren des Felsens.Weiterlesen